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Montag, 8. Februar 2016

Groß oder Klein, wo passt man rein!

Warum gibt es eigentlich für Männer jetzt auch „Tailliengroßen“ bei Oberhemden? Die Herren haben doch biologisch gesehen gar keine Taille, sondern ne Wampe ;-). Frauen haben eine Taille und daher auch oft anders geschnittene Blusen, zum Beispiel auf Taille. Oder soll bei den Männern somit das Bäuchlein nur positiv ausgedrückt werden. Die Herren dürfen doch mal froh sein, dass ihre Wampe doch oft recht hart ist. Und warum gibt es überhaupt für Männer diverse andere Größen. Also für kleinere Herren mit und ohne Bauch oder für Große Männer mit und ohne Bauch... Frauen, die unter der Durchschnittsgröße sind haben oft das Problem, dass sie keine passende Hose finden, denn selbst kurzgrößen sind oft noch zu lang. Dabei ist doch die durchschnittsgröße von Frauen ca. 1,65 m. Und wenn sie etwas zu viel wiegen, müssen sie einen großen Teil der Hose wegschneiden... naja, daraus kann man dann wohl für die Dürren Damen ne Hotpands machen :-)

Mittwoch, 8. August 2012

Weniger ist manchmal mehr

Was für Menschen gilt, gilt auch für Unternehmen und Geschäfte: Sie brauchen einen Namen. Über Namen von Friseurgeschäften ist schon einiges geschrieben worden. Wie verhält es sich aber eigentlich mit dieser „…und mehr“-Kette. Wie einfallslos sind Geschäftsführende, wenn sie ihren Laden „…und mehr“ nennen? „Pflanzen und mehr“, „Buch und mehr“, „Brief und mehr“ oder auch „Wein und mehr“ die Liste ließe sich unendlich fortfahren. Was soll denn „…und mehr“ heißen. Heißt es, dass ich dort, wo ich Bücher finde auch Unterwäsche verkauft wird, also bei Kaufhof ist das so. Heißt es, dass ich dort, wo ich Pflanzen kaufen kann, auch Milch kaufen kann, also bei Aldi ist das so.  Wo die Kreativität bei der Namensfindung ungeahnte Formen annimmt, wie im Friseurhandwerk, reicht die Kreativität bei manchen Geschäftsinhabern nicht mal zu einem richtigen Namen. Ok, bei einem Namen wie „Wein und mehr“ denke ich schon, dass es dort nicht nur Wein gibt, sondern auch passendes Zubehör, sprich Gläser, Kellnermesser vielleicht das ein oder andere kulinarische Leckerli. Ich verstehe die Not, und mit der Formulierung „…und mehr“ verdeutlicht man dem Kunden, dass eben nicht nur Wein oder Bücher angeboten wird. Aber davon würde ich sowieso ausgehen. Ich wünsche mir entweder mehr Kreativität oder wenigstens mehr Persönlichkeit. Warum nicht einfach der Name des Besitzers, sofern er sich eignet. Obwohl: Das Haarhaus „Schleimer“ gibt es in Münster schon lange!

Freitag, 27. Juli 2012

Alles frisch oder was?

Wenn es Sommer und wenn es heiß wird, dann spielt eine Sache eine wichtige Rolle: Die Frische. Die Frische scheint nicht selbstverständlich, denn anstatt alte Brötchen vom Vortag, gibt es doch tatsächlich täglich frisches Backwerk beim Bäcker, schier unglaublich. Kürzlich habe ich in einem amerikanischen Kaffeehaus mal frischen Kaffee bekommen und nicht die abgestandene Brühe vom Vormittag.  Dass der Frischhändler frischen Fisch verkauft, sollte man auch riechen können (oder vielmehr nicht), denn der Fisch beginnt ja bekanntlich am Kopf an zu stinken. Allerdings frage ich mich dann, warum es „neuer“ Matjes heißt, denn Matjes kann das ganze Jahr produziert werden. Frische ist natürlich wichtig, aber die erwarte ich auch bei bestimmten Dingen, gerade Lebensmitteln. Die meisten Supermärkte wollen ihre Frische deutlich machen, indem sie die Obst und Gemüse-Abteilung in den Eingangsbereich platzieren. Duftendes Obst und glänzendes Gemüse sollen zum Kauf anregen und Frische assoziieren. 

Doch Frische bezieht sich nicht nur auf Lebensmittel, der Mensch sollte auch frisch sein, daher gibt es Deodorants. Und heutzutage gibt es sogar Deos, die scheinbar ewig „frisch halten“, durch diesen Blogbeitrag wurde ich zum ersten Mal darauf aufmerksam: http://zeitvertreiber.blogspot.de/2011/05/fur-hygienemuffel.html.

Doch nicht nur oben herum soll Frische herrschen, sondern auch unten herum, also an den Füßen, daher gibt es Frischesohlen. Diese lustigen Einlagen, die man kauft, weil man am Schuhwerk gespart und auf das gute Leder verzichtet hat. 

In Zeiten der Eurokrise liest man immer wieder von „frischem“ Geld. Banken sollen sich frisches Geld holen, die wirtschaftsschwachen Euroländer brauchen frisches Geld. Anders riechen wird es wohl nicht, denn pecunia non olet. Wie wird es denn dann frische verbreiten? In Zeiten der Rezession hätte, frisches oder gar neues Geld gar nichts gebracht, mehr Scheine heißt ja leider nicht auch automatisch mehr Reichtum, in Italien oder Jugoslawien war man früher recht schnell Millionär, nur was das leider nichts wert, was heißt also „frisches Geld“?

Dank an T.S. für den Frischetipp.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Keine halben Sachen

Es wird immer bedauerlicher, dass Lektoren zwar dringend gebraucht, leider aber nicht bezahlt werden wollen.
Der Prospekt eines Supermarkts verspricht jedenfalls ganze oder doch etwa halbe Melonen (Der Name der Melonensorte wäre im übrigen ebenfalls eine Diskussion wert):



Offenbar reiht sich "ganze halbe" nun in die Formulierungsliste zwischen  „meistens immer“ und „mit ohne“ ein.

Freitag, 4. Mai 2012

Über den Tellerrand

Die Gastronomie hält so manches lustige Equipment bereit. So gibt es zum Beispiel Teller in Form von Fischen. Klar, es ist verständlich, dass es spezielle Teller für, vor allem ganze, Fische geben sollte, schließlich haben die meisten Fische eine ovale, längliche Form. Außerdem wäre es mitunter ein Unding, diese Fische einfach auseinander zu schneiden, damit sie auf den runden Teller passen. (Dazu eine kleine Randbemerkung: Ich frage mich auch schon immer, wann endlich die Bäcker und Metzger ihr Brot und ihre Wurst normen, damit schließlich die Wurst richtig auf das Brot passt, dazu fällt mir auch noch dieser Sketch von Mr. Bean ein: 


Nun gibt es aus mir unverständlichen Gründen Fischteller, die nicht nur oval sind, sondern sogar einen Fisch abbilden. Das wirkt doch ein wenig wie Teller für Kinder mit Motiv. Damit die Kinder brav aufessen, werden am Boden ihre Helden sichtbar. Warum gibt es denn dann keine Teller in Kuhform? Sicher, man isst kein ganzes Rind, aber ein ganzes Hähnchen/Taube isst man, aber Teller in Hühner- oder Taubenform habe ich noch nicht gesehen. Ein Gemüseteller zeichnet sich auch dadurch aus, dass AUF ihm Gemüse liegt, nicht, dass er wie Gemüse aussieht. 
Wenn ich in einem Kaufhaus einen Fischteller suche, muss ich dann in die Haushaltswarenabteilung oder in das Restaurant?

Dienstag, 14. Februar 2012

Hallo! Fräulein! Entschuldigung!


Immer wieder fällt mir auf, dass es der deutschen Sprache an einer Benennung für eine Person mangelt, deren Namen man nicht kennt. War es in früheren Zeiten durchaus üblich, einen Mann mit „mein Herr“ („Kann ich etwas für sie tun, mein Herr?“)  und eine Frau mit „meine Dame“ anzusprechen, so wirkt diese Anrede heute obsolet.
In Zeiten, in denen die Jugend sich gegenseitig mit „Alter“ (oder „Alder“) anspricht, scheint, das Alter als Bezeichnung zwar nicht besonders stigmatisierend, angebracht ist es deshalb dennoch nicht. Es ist nicht angemessen, den wirklich älteren Mann mit dieser Anrede anzusprechen. Vielmehr ist eine unbeholfene Formulierung wie „junger Mann“ („Junger Mann! Was kann ich für sie tun?“) durchaus üblich, obwohl der Mann schon lange nicht mehr jung ist. So mancher „junge Mann“ mag sich da auch veräppelt vorkommen, da er doch weiß, dass er (leider) nicht mehr jung ist. Bei Frauen jedweden Alters ist die Angelegenheit ähnlich gelagert.
Besonderes in der Gastronomie sieht sich der Gast oft einem Problem ausgeliefert, wie den Kellner oder die Kellnerin ansprechen? Insbesondere in Bistros, in denen keine ausgebildeten Kellner, sondern Schüler, Studenten und andere ungelernte Kräfte ihren Dienst tun, ist eine Anrede mit „Herr Ober“ oder “Frau Kellnerin“ eher unangebracht. Aber wie nun die Servicekraft ansprechen? „Hallo“? „Entschuldigung“? oder „Fräulein“? (Letztgenanntes kann man heutzutage mit einem klaren „Nein“ beantworten.) Oft machen Gäste auch mit Winken auf sich aufmerksam.
Dieses Problem findet sich jedoch in vielen andern Sprachen nicht. Im Italienischen spricht man eine Frau, deren Namen man nicht kennt einfach mit „Signora“ (mask. „Signore“)  an, in England sagt man: „Madam“ oder „Ma’am“ (mask. „sir“), Die Franzosen sagen: „Madame“ (mask. „Monsieur“).

Gerne erinnere ich mich an eine Szene an der Käsetheke eines Südtiroler Supermarkts. Die Muttersprache der Bedienung war eindeutig italienisch, denn sie fragte: „Noch was, Frau?“

Mittwoch, 19. Mai 2010

Einmailen - jetzt aber Schluss!!

Ich hab lange nichts mehr von mir hören lassen, aber irgendwie ist mir nichts so vor die Linsen gekommen und nur irgendwas wollte ich auch nicht schreiben. Nun ist heute wieder der Tag gekommen, an dem ich mich zu Wort melde. Die anglizistischen Stilblüten werden ja immer bunter getrieben. Jedoch werden die vorwiegend englischen Begriffe nach deutschen grammatischen Regeln gebraucht. (z.B.: "I can download this song - Ich kann das Lied downloaden"). Heute wurde mir ein elektronischer Brief in mein virtuelles Postfach gesendet. Ein Feinkostgeschäft wirbt darin für sein Gewinnspiel. Am Ende befindet sich das Kleingedruckte, das auch so überschrieben ist und keinesfalls kleingedruckt ist, aber das ist eine andere Geschichte. Witzig sollte wohl die Formulierung "Einmailschluss" sein.


"To mail" heißt ja bereits "senden", egal auf welchem Weg, außerdem käme jetzt wohl niemand auf die Idee, die Adresse des Unternehmens herauszusuchen und dann eine Postkarte zu schicken.
In diesem Sinne "Auf Wiedersehen" - oder genauer "Auf Wiederlesen".

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Mit oder ohne bestimmt ein Genuss

Und hier mal wieder witziges in der Kategorie "Lustige Supermarktschilderverschreiber".
Nicht nur in der Zeitungswelt, sondern auch im Einzelhandel werden Stellen gestrichen, die von essentieller Bedeutung sein können. Der Lektor ist so ein Beruf, der inzwischen zu einer aussterbenden Spezies gehört.
Kürzlich ist mir in einem Feinkostmarkt folgendes Schildchen aufgefallen:


(die Spiegelung tut mir leid, aber musste halt schnell gehen;-))

Hier stellt sich doch die Frage, was genau ist "Spritkuchen"? Wenn es Mandelspritkuchen ist, sollte es dann nicht eher "Amaretto(sprit)kuchen" heißen? Wie dem auch sei, ich hab's nicht gekauft, obwohl es mit oder ohne Sprit bestimmt lecker ist.
Ich mag übrigens sehr gerne Spritzgebäck!!!

Sonntag, 26. Juli 2009

Als Geschenk verpackt?

Gestern ist es mir wieder passiert. Ich war zu einer Festivität eingeladen und wollte dem Gastgeber etwas schenken. Ich habe dann ein Buch gekauft. Wie ich finde, das so ziemlich einfallsloseste Geschenk, das es gibt. Glücklicherweise liest die beschenkte Person, also ist man da mit einem Buch an sich schon auf der richtigen Seite.
Nun ist es mir also wieder passiert, ich stehe an der Kasse und die freundliche Verkäuferin, die mir das Buch aus der Hand nahm, fragte mich, ob ich es als Geschenk verpackt haben möchte. Woher hat sie gewusst, dass ich es verschenken will? Es stand jetzt nicht "Geschenk" oder so drauf, auch gehörte es nicht zu den klassischen Geschenkbänden (Marke "Sonnige Gedanken"), die man im Buchhandel so findet. Werden die meisten Bücher doch nicht gelesen, sondern nur verschenkt? Ich habe auch schon ein Buch für mich selbst gekauft, das ich dann auch tatsächlich selbst gelesen habe Der Kunde, der vor mir an der Reihe war, antwortete übrigens auf die Frage:"Ne, vorher lese ich es selbst!"

Dienstag, 17. Februar 2009

Heut bin ich inne Wurst!

Ich arbeite in einem Feinkostgeschäft, das über diverse Frischetheken verfügt: Fleisch, Wurst, Käse, Fisch. Wie mir nun schon öfter aufgefallen ist, hat sich dort eine eigentümliche Sprache entwickelt. Es sind nicht immer nur Begriffe, sondern ganze Floskeln, die mich immer mal wieder zum schmunzeln bringen.

Viele meiner Kollegen kennen sich nicht nur in einem Bereich aus, sondern können sowohl, Wurst, Käse oder auch Fisch verkaufen. Nun müssen ja morgens nicht alle Kollegen anwesend sein, somit ist es manchmal so, dass ein Kollege da ist, der an jeder Theke arbeiten könnte. So kommt es nun gerade morgens des Öfteren zu der witzigen Frage:


„Bist Du heut inne Wurst oder im Käse?“


- „inne Wurst“ könnte man wohl als Abkürzung für in der Wursttheke verstehen, aber kann man in einer Theke sein, ist man nicht vielmehr dahinter?

- „im Käse“ gestaltet sich schwieriger, da es in dem Käsetheke nicht lauten kann, vielleicht ist es auch eine abgeschliffene Form von in Käse?


Eine andere Frage wäre: „Bist Du heut im Käse oder machst Du Fisch?“


- „machst du Fisch“ nun ja, bekanntlich macht man Fisch nicht, sondern wir verkaufen ihn nur, es könnte sich lediglich um machst du die Fischtheke handeln.

Freitag, 21. November 2008

Brauchen Sie den Bon? Ja, aber ich hab keine Kundenkarte.

Seit kurzem hat die Frage "Haben Sie eine Kundenkarte?" eine Tochter bekommen: "Brauchen Sie den Bon?" In einem zentralen Rewe-Markt unserer Stadt wird man nicht nach der Kundenkarte (die haben nämlich keine) gefragt, sondern ob man den Bon braucht (offensichtlich braucht jedes Geschäft eine besondere Frage, die man noch stellen kann, außer "Kann ich etwas für Sie tun?" oder "Kann ich Ihnen behilflich sein?"). Was ist das denn für eine Frage? Wenn ich keinen bräuchte, könnte ich ja auch klauen gehen. Der Bon wird sogar gesondert ausgedruckt, die KassiererIn muss dafür auf einen extra Knopf drücken.
Man sollte IMMER den Bon mitnehmen, damit man, falls man noch in einen anderen Supermarkt geht, nicht des Klauens bezichtigt werden kann. Ich kenne leider solche Beispiele, glücklicherweise nicht aus eigener Erfahrung. Kürzlich habe ich in einem anderen Supermarkt eine Tütensuppe (es lebe das gute alte Glutamat!) gekauft, die schon seit 4 (!!!) Monaten abgelaufen war. Die Frau an der Information wollte mir erst gar nicht glauben (klar, ich hatte zu Hause noch ne alte und wollte die neue haben, die dann ja auch nochmal alt werden kann, weil ich sie ja beim ersten Mal schon nicht mochte ;-)). Glücklicherweise hatte ich den Bon noch, ging ja auch schließlich ums Prinzip!!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Auf der anderen Seite

Haben Sie eine Kundenkarte? Sammeln Sie unsere Herzen? Möchten Sie Treuepunkte? Was haben wir schon viele Artikel über dieses Thema gelesen. Mich langweilt das langsam, weil ich zu denen gehöre, die diese Frage stellen müssen, und ich meine MÜSSEN!!! Auf der anderen Seite, der Frageseite, sieht es nämlich ganz anders aus. Wie oft muss ich diese Frage stellen, weil Kunden ihrem eigenen Interesse nicht nachkommen, wie schrecklich ist es, wenn mal wieder einer sich aufregt, weil ein Nacherfassen der Punkte entweder zum kompletten Storno (alles noch mal Kassieren) führt, d.h. dass alle Kunden nachher noch länger warten müssen oder es gar nicht geht. Gefragt wird nicht, weil ICH es WILL, sondern der KUNDE (jedenfalls derjenige, der eine Karte hat). Wenn nach stundenlangem Kramen im Portemonnaie oder nach entspanntem Warten bei der Kartenzahlung, weil der Computer einfach zu langsam ist, endlich der Kassiervorgang vorbei ist, die Ware quasi verstaut, fällt dem nachlässigen Kunden ein, dass er noch eine Kundenkarte hat. Im Grunde nicht mein Problem, ICH will ja nicht sparen (ca. 1%, ist der Rede eigentlich kaum wert), sondern der Kunde. Weil ich aber keine verzweifelten, heulenden, mit den Füßen aufstampfenden, brüllenden Kunden (JA! Es gibt sie wirklich, diese an Kleinkinder erinnernden, irgendwelche Freud’schen Phasen durchleidenden, quengelnden, Halbneandertaler) leiden kann, muss ich am Tag die Frage x-mal stellen, schön ist das nicht!!! (Die Karte immer vor dem Geld!!!)

Freitag, 3. Oktober 2008

Baumarkt, alles ernst oder was

Baumärkte, Orte männlicher Träume (und weiblicher Verzweiflung)! Selbst ist der Mann im Haus!
Die aktuelle Obi-Werbung hat mich veranlasst, mir mehr Gedanken über Baumärkte zu machen. Da singen (hoffentlich echte) Obi-Angestellte zur Melodie von "We will rock you" lustige Texte. Die angesehene Hamburger Werbeagentur "Jung von Matt" zeigt sich dafür verantwortlich, aber nicht nur Obi, sondern auch Hagebaumarkt und Hornbach reihen sich in die Riege der lustigen Werbung ein.
Warum wird nun Komik mit Baumarkt verbunden? Liegt es vielleicht daran, dass Baumärkte an sich gar nicht komisch sind, sondern einfach nur praktisch. Oder ist es lustig, wenn man zum dritten Mal ein Teil umtauschen muss, weil das verdammte Teil nicht genormt ist. Die Strategie: lustig verkauft sich besser, hat jedenfalls früher nicht gewirkt, vielleicht ist das ja anders geworden, aber lustig ist ja auch gerne mal mit nicht ernstzunehmend verbunden, aber ein Baumarkt will doch wohl ernst genommen werden. Vielleicht sind Baumärkte aber auch einfach so langweilig und bieder, dass man das Image aufpeppen muss. Ein Baumarkt ist ja auch eher zweckmäßig, es stellt sich nicht so ein Shoppingerlebnis ein, wie bei Klamotten, aber möglicherweise ist das ja auch nur meine weibliche Sicht. Mancher Mann scheint bei Schrauben und Bohrern auch nur an schrauben und bohren zu denken ;-) Auf Dauer ist die Obi-Werbung auch nicht besonders witzig, sondern nur noch anstrengend, dann doch lieber 20% auf alles, außer Tiernahrung!

Montag, 22. September 2008

Heiße Schlacht am kalten Büffet

Die Abteilung, in der ich nebenbei jobbe, hat kürzlich Geburtstag gefeiert. Da es sich um Lebensmittel handelt, fanden auch allerlei Verkostungen statt. Das führt traditionell dazu, dass sich allerhand Leutchen einfinden, die NUR zum Essen kommen. In Zeiten von Hartz IV durchaus verständlich, aber dafür gibt es ja die "Tafeln", ich weiß, das ist ganz schön böse, aber einige unserer Kunden leiden da schon auf hohem Niveau. Selbst der Preis eines Stücks einer riesigen Geburtstagstorte war für einige noch zu hoch, auch das Argument, dass das Geld gespendet wird, konnte sie nicht überzeugen, oder führte zu bescheuertem Grinsen, als das Stück "zu klein" ausfiel. Viele beschwerten sich aber auch nicht und gaben sogar noch mehr Geld und so kam doch noch mehr als vorher errechnet raus. Gerade unsere Kunden haben Geld, aber wer viel hat, will viel behalten, leider.

Die Schlacht im Bild ;-)