Die Grenznähe veranlasst mich immer mal wieder zu kurzen Einkäufen bei unseren niederländischen Nachbarn. Da im Moment die Bahnstrecke allerdings saniert wird, komme ich nicht dazu, Kaffee in rauen Mengen zu kaufen. Die vielen holländischen Besucher auf unserem Weihnachtsmarkt haben mich wieder mal an die lustigen Zugfahrten erinnert. Lustig deshalb, weil die Durchsagen sowohl auf deutsch als auch auf niederländisch durchgegeben werden:
"Nächster Halt Gronau, Ausstieg in Fahrtrichtung links" und "Volgende halt Gronau". Na, ist Euch da was aufgefallen? Unsere holländischen Nachbarn dürfen auch gerne rechts aufs Bahngleis aussteigen. Entweder sind die Deutschen so doof, dass sie nicht merken würden, dass das nicht der Bahnsteig ist und deshalb die Durchsage kommt oder die Bahn will die holländischen Fahrgäste minimieren. Dummerweise kann das auf der Strecke nach Enschede nicht gut klappen, denn so viele Züge fahren dort nicht.
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Sonntag, 14. Dezember 2008
Mittwoch, 19. November 2008
Busfahren oder doch lieber stehenbleiben
Als passionierte Busfahrerin stelle ich immer wieder fest, welche interessanten Verhaltensweise die anderen Busgäste an den Tag legen.
Da man hier, wie in vielen anderen Städten, beim Fahrer einsteigen und seinen Fahrschein zeigen muss, passiert regelmäßig dass, was ich gerne mal einen "Fahrgästestau" nennen möchte, ob aus Faulheit, mangelnder Bewegungswilligkeit oder stumpfer Dummheit. Gerade in den Morgenstunden, wenn viele Schüler und Berufstätige unterwegs sind, sind auch die Sitzplätze schnell belegt, dann gibt es nur noch Stehplätze. Interessanterweise scheint es die aber nur im vorderen Busteil zu geben, denn hinten steht (fast) nie jemand. Trotz eines oft freundlichen Hinweises des Busfahreres bewegen sich immer nur ein winziger Teil der Fahrgäste nach hinten, ist es hinten etwas nicht so schön? Jugendliche wollen doch eigentlich immer nach hinten, offensichtlich stimmt hier die Theorie nicht. Lustig wird es dann, wenn dann doch mal alle Gäste den Weg in den hinteren Busteil gefunden haben und dann die hintere Tür so blockieren, dass die automatische Tür nicht schließen kann, dann steht man schon mal ein paar Minuten rum, bis der letzte Doofie geschnallt hat, dass es eine Lichtschranke gibt, die eigentlich verhindern soll, dass jemand eingeklemmt wird und nicht, dass man den Aufenthalt an der Bushaltestelle verlängert.
Nun ist es so, dass, wenn an einer Haltestelle einige Leute aufstehen und den Bus verlassen, der freigewordene Sitzplatz frei bleibt! Obwohl sich alle Gäste mehr schlecht als recht an den Haltestangen festklammern, gibt es keinen, der den Platz für sich in Anspruch nimmt. Warum nicht? Ist er nicht gut genug, weil schon ein anderer Hintern seine Wärme hat durchfließen lassen? Oder traut man sich jetzt nicht, weil man doch eigentlich einen Stehplatz zugewiesen bekommen hat?
Als ich heute nach Hause gefahren bin, habe ich eine ältere Dame beobachtet, wie sie zwei Rosinenbrotschnitten gegessen hat. Ich war so darauf fixiert, das sah aus wie im Film, wenn es so eine Slow-Motion mit Super-Zoom auf den Mund gibt. Das war ganz schön eklig, glücklicherweise hat das Brot nicht gerochen, wie Döner oder Pommes, das sollte verboten sein.
Da man hier, wie in vielen anderen Städten, beim Fahrer einsteigen und seinen Fahrschein zeigen muss, passiert regelmäßig dass, was ich gerne mal einen "Fahrgästestau" nennen möchte, ob aus Faulheit, mangelnder Bewegungswilligkeit oder stumpfer Dummheit. Gerade in den Morgenstunden, wenn viele Schüler und Berufstätige unterwegs sind, sind auch die Sitzplätze schnell belegt, dann gibt es nur noch Stehplätze. Interessanterweise scheint es die aber nur im vorderen Busteil zu geben, denn hinten steht (fast) nie jemand. Trotz eines oft freundlichen Hinweises des Busfahreres bewegen sich immer nur ein winziger Teil der Fahrgäste nach hinten, ist es hinten etwas nicht so schön? Jugendliche wollen doch eigentlich immer nach hinten, offensichtlich stimmt hier die Theorie nicht. Lustig wird es dann, wenn dann doch mal alle Gäste den Weg in den hinteren Busteil gefunden haben und dann die hintere Tür so blockieren, dass die automatische Tür nicht schließen kann, dann steht man schon mal ein paar Minuten rum, bis der letzte Doofie geschnallt hat, dass es eine Lichtschranke gibt, die eigentlich verhindern soll, dass jemand eingeklemmt wird und nicht, dass man den Aufenthalt an der Bushaltestelle verlängert.
Nun ist es so, dass, wenn an einer Haltestelle einige Leute aufstehen und den Bus verlassen, der freigewordene Sitzplatz frei bleibt! Obwohl sich alle Gäste mehr schlecht als recht an den Haltestangen festklammern, gibt es keinen, der den Platz für sich in Anspruch nimmt. Warum nicht? Ist er nicht gut genug, weil schon ein anderer Hintern seine Wärme hat durchfließen lassen? Oder traut man sich jetzt nicht, weil man doch eigentlich einen Stehplatz zugewiesen bekommen hat?
Als ich heute nach Hause gefahren bin, habe ich eine ältere Dame beobachtet, wie sie zwei Rosinenbrotschnitten gegessen hat. Ich war so darauf fixiert, das sah aus wie im Film, wenn es so eine Slow-Motion mit Super-Zoom auf den Mund gibt. Das war ganz schön eklig, glücklicherweise hat das Brot nicht gerochen, wie Döner oder Pommes, das sollte verboten sein.
Donnerstag, 25. September 2008
Bahnhof - Sein oder Nichtsein...

Der münstersche Bahnhof wird umgebaut!!!! Ist das eine Freude, ist das ein Spaß!! Seit ca. 10 Jahren wird er allerdings schon umgebaut, jedenfalls wird so lange schon davon berichtet, nun soll es endlich soweit sein, dank der Kulturhauptstadtswürde der Stadt Essen. Es wurde aber auch Zeit, denn als Großstadtbahnhof bietet er doch biederes, westfälisches Ambiente. Rolltreppen? Fehlanzeige, naja, die meisten sind ja wahrscheinlich Pendler, die, weil sie Arbeit haben, eben auch zwei gesunde Beine. Und die Studenten, traditionell mit Gepäck ausgestattet, sind ja noch jung genug, um die grauen Treppen zwischen den mit weißen Schwimmbadfliesen verzierten Gängen hochzutrippeln und die Kegelclubs können ihre Bierkisten ja schließlich auch allein hochtragen.
An Gerede habe ich mich ja gewöhnt, bis auf neue digitale Anzeigetafeln, die einem nochmal schriftlich bewusstmachen, dass der Zug mal wieder zu spät kommt, ist bisher nichts passiert, wird wohl auch nichts mehr passieren, denn ich sollte noch erwähnen, dass die Finanzmärkte ja vor kurzem durcheinander geraten sind, das führt nun doch dazu, dass der Bahnhof wahrscheinlich so bleibt, wie er ist: funktional: Zug kommt (eher später), hält (manchmal länger) und fährt (hoffentlich, wenn kein Lokschaden droht).
Ach ja, die Rolltreppen sollte es auch bei einem Umbau nicht geben.
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