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Hier gibt es Banales & Alltägliche, sowie Anspruchsvolles & Sprachliches zu lesen.
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Donnerstag, 2. August 2012
Unwort des Monats
Dienstag, 14. Juni 2011
Unwort der letzten Monate
Seit geraumer Zeit erfreut sich ein Fremdwort großer Beliebtheit. Es geistert durch alle Medien, ob Radio, Fernsehen, Internet oder Zeitung. Ich kann leider nicht definitiv sagen, woran es liegt, aber es liegt definitiv nicht daran, dass es ein neues Wort ist. Gut, das Alter eines Wortes lässt sich schwer erforschen, aber es ist definitiv schon älter. Vielleicht liegt es an der Definition. Allerdings stelle ich definitiv fest, dass „definitiv“ definitiv oft benutzt wird. Egal ist dabei auch die schulische Bildung, ob Hauptschüler, Professor, Gastwirt, Lehrer, Sekretärin, Hartz-IV-Empfänger, jeder hat definitiv was zu sagen. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Wort definitiv ultimativ einsetzbar ist, dabei gibt es da doch so schöne Synonyme. Man möge einfach nur mal hier schauen.
Und hier noch etwas aus der Rubrik „Unnützes Wissen“, denn für das Substantiv „Synonym“ gibt es kein Synonym, man kann es lediglich mit einem Adjektiv umschreiben, wie „bedeutungsgleich“.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Mein Unwort des Monats
Donnerstag, 30. Juli 2009
Mein Unwort des Monats
Frau Schmidt hat jedoch nicht nur Urlaub in Alicante gemacht, sie hat auch ein paar Rentner besucht. Was mich zu der Frage veranlasst: Ist ein Politiker jemals wirklich im Urlaub so wie Otto Normalverbraucher?
Ein Arzt hilft ja auch einem Herzanfallpatienten, obwohl Herr Doktor gerade in der Sonnenliege am Ballermann liegt. Jaja, jetzt werden einige sagen, der hat ja auch diesen komischen Hypo-wieauchimmer-Eid geleistet, aber er trägt ja kein Schild um den Hals "Ich bin Arzt". Keiner weiß es, also könnte ihn auch niemand verklagen. Wenn keiner weiß, dass er Arzt ist, könnte er den Patienten auch einfach herzanfallen lassen.
Farin Urlaub (der Blonde von den Ärzten) ist im Urlaub ja auch nicht Jan Ulrich Max Vetter, denn den kennt ja wohl kaum jemand.
Diese Dienstwagen-Affäre füllt nur kurz vor der Wahl das diesjährige Sommerloch.
Mittwoch, 27. Mai 2009
Mein Unwort des Monats
An der Universität werden diese Kopfnoten überflüssig, da man sich ja in der Erwachsenenbildung befindet. Allerdings wird die so genannte Evaluation bei den Dozenten durchgeführt. Dozenten haben eine ähnliche Funktion wie Lehrer, allerdings haben sie den „Beruf“ nie gelernt, sondern mussten sich in Lehren selbst unterrichten. Diese Evaluation soll die Lehre verbessern, ob dies so geschieht, bleibt noch abzuwarten.
Nun sind ja Hochschuldozenten so eine Art Chef, man hat Respekt und sie können einem das Leben schwer machen ;-) Jedenfalls haben sie Macht über die „kleinen“ Leute.
Sicher haben Chefs in Seminaren gehört, wie man Mitarbeiter führt, was man ihnen mitteilen sollte und was der Mitarbeiter nicht wissen muss/soll. (Wie muss ich mit ihm sprechen, wie kann ich sie motivieren, kann ich eigene Fehler vor den Mitarbeitern zugeben, kenne ich Hobbys meiner Mitarbeiter, wie fördere ich die Stärken meiner Mitarbeiter…) Aber manchmal reicht hören halt nicht aus, manche Chefs können das genauso wenig umsetzen, wie Mitarbeiter ihr Wissen.
Studenten dürfen Dozenten evaluieren, wie wäre es wenn Mitarbeiter ihre Chefs evaluieren? Fühle ich mich als Mitarbeiter motiviert, ist er selbst motiviert, kann sich mein Chef diplomatisch ausdrücken, bleibt er ruhig und gelassen, ist er selbstsicher, hilfsbereit, kritikfähig, einfühlsam, durchsetzungsfähig?
Donnerstag, 16. April 2009
Mein Unwort des Monats
Das fantastische Sommerwetter hat nicht nur mich, sondern auch viele andere an unser städtisches Naherholungsgebiet getrieben. Die Außengastronomiebetriebe waren gut besetzt, aber wer isst und trinkt, MUSS auch mal.
So musste auch ich das Stille Örtchen des Restaurants aufsuchen. Nachdem ich den Zugang gefunden habe, fühlte ich mich in dem Gang etwas verloren, da alle Türen, die ich sah mit hübschen „Privat“-Schildern versehen waren. Ein Blick nach rechts verhieß Rettung. Hinter einer dunklen Holzwand mit ebensolchen Türen versteckte sich die Bedürfnisanstalt.
Beim Eintreten dachte ich schon: ‚man, sooo viele Toiletten’, allerdings war dies ein Trugschluss, denn ein strategisch geschickt gesetzter Spiegel, ließ den Raum geradezu riesig wirken, die zwei Toiletten verwandelten sich in einen langen Gang mit schier endlos vielen Örtchen.
Nicht nur ich ließ mich davon verunsichern, sondern auch eine gut gekleidete Dame, die dies als „irritant“ empfand. Ich fand es ja eher irritierend und schaute zu Hause erstmal nach, ob es das Wort überhaupt gibt. Mein Rechtschreib-DUDEN (24. Auflage) verzeichnet das Wort nicht, auch mein etwas älterer Fremdwörter-DUDEN kennt es nicht. Vielleicht ist es auch aus dem Englischen.
Aber ich wusste ja was sie meinte, vielleicht wollte sie sich auch nur wichtig tun, in unserer Universitätsstadt gibt es schon merkwürdige Leute, die komische Wörter benutzen. (Juhu, ich kenne Fremdwörter!! Oder eher doch nicht?!?) Manchmal mehr Schein als Sein!
Dienstag, 3. März 2009
Mein Unwort des Monats
Googlet man es, gelangt man zuerst zu Wikipedia und die dortige Begriffserklärung, aus dem medizinischen Bereich oder aus der Systemtheorie. Als bloßes Adjektiv ist es dort nicht zu finden. Mein DUDEN verzeichnet „systemisch“ auch nur als biologischen bzw. medizinischen Begriff.
Im Moment schmeißen allerdings Politiker, Wissenschaftler und Journalisten wie wild mit diesem Begriff herum. Alles ist systemisch, vielleicht ist es so ein tolles Wort wie Diskurs, das kann man auch immer wieder anwenden, ohne genau zu wissen, was es bedeutet.
Also lasst uns mal systemisch darüber nachdenken, mal sehen wohin uns das führt.