Mittwoch, 9. Dezember 2009

Mit oder ohne bestimmt ein Genuss

Und hier mal wieder witziges in der Kategorie "Lustige Supermarktschilderverschreiber".
Nicht nur in der Zeitungswelt, sondern auch im Einzelhandel werden Stellen gestrichen, die von essentieller Bedeutung sein können. Der Lektor ist so ein Beruf, der inzwischen zu einer aussterbenden Spezies gehört.
Kürzlich ist mir in einem Feinkostmarkt folgendes Schildchen aufgefallen:


(die Spiegelung tut mir leid, aber musste halt schnell gehen;-))

Hier stellt sich doch die Frage, was genau ist "Spritkuchen"? Wenn es Mandelspritkuchen ist, sollte es dann nicht eher "Amaretto(sprit)kuchen" heißen? Wie dem auch sei, ich hab's nicht gekauft, obwohl es mit oder ohne Sprit bestimmt lecker ist.
Ich mag übrigens sehr gerne Spritzgebäck!!!

Samstag, 31. Oktober 2009

Jedem sein Grammatik!

Als Kind ausm Pott red ich ja auch imma etwas anders. Im eigentlichen Sinne habe ich kein Dialekt, sondern eher einen Regiolekt, aber dat zu analüsiern, kommt an dieser Stelle nich in Frage.

Heut hab ich bei unsamm Bäcka ein lustigen Aufsteller gesehn.





Wie ich im Dudn nachgelesn hab, heißt et „die“ Brezel. Dekliniert man dat, heißt et:

Die Brezel (wer) analog seine Brezel

Der Brezel (wessen) seiner Brezel

Der Brezel (wem) seiner Brezel

Die Brezel (wen oder was) seine Brezel


Könnte man dat rettn, wenn man die österr. Form „das“ Brezel verwändet?


Das Brezel analog sein Brezel

Des Brezels sein Brezel

Dem Brezel seinem Brezel

Das Brezel sein Brezel


[Hoffentlich is dat richtich ;-)]


Nun is der Spruch aufm Plakat kein richtiga Satz, man könnte ergänzn:


„Man soll jedem Kind seinen Martinsbrezel geben!“


Daraus ergibt sich, dass „seinen Martinsbrezel“ im Akkusativ stehen muss und daher folglich:

„seine“, bzw. „sein Brezel“ heißen muss.


Oder sollte das einfach nur lustig sein?!? Man weiß et nich!


Also falls Ihr noch nich eingeschlafen seid, dat is Grammatik!!

Montag, 24. August 2009

DuBistTerrorist.de ~ Deutschland aus Politikeraugen

Die Wahlen werfen schon laaaaange Schatten voraus. Die Kommunalwahl in NRW ist schon diesen Sonntag und die Bundestagswahl ist einen Monat später. Nun habe ich im Zuge meiner Recherche zu Inhalten auf der Seite der Partei "DIE LINKEN" folgendes gefunden. (Ich hab mich übrigens sofort nach diesem Posting in ein dunkles Kellerloch verzogen, damit niemand mich mehr für einen Terroristen halten kann ;-)) Ne, im Ernst. Man wird ja auch auf Schritt und Tritt beobachtet. Sobald man in den Zug/Bus einsteigt, sogar während des Wartens beobachten die Kameras das Schauspiel vor dem Bahnhof, in der Bank, im Supermarkt, an der Tankstelle: 82 Millionen Diebe, Gewaltverbrecher, Terroristen und ich bin einer davon:

DuBistTerrorist.de ~ Deutschland aus Politikeraugen

Donnerstag, 30. Juli 2009

Mein Unwort des Monats

Ach ja die Ulla! Da fährt sie nach Alicante ins Rentnerparadies (ca. 300.000 (!!) Deutsche leben da) an der Costa Blanca und dann das, nicht nur, dass ihr Auto geklaut wird, nein, es war nicht mal ihr Auto, sondern der Dienstwagen.
Frau Schmidt hat jedoch nicht nur Urlaub in Alicante gemacht, sie hat auch ein paar Rentner besucht. Was mich zu der Frage veranlasst: Ist ein Politiker jemals wirklich im Urlaub so wie Otto Normalverbraucher?
Ein Arzt hilft ja auch einem Herzanfallpatienten, obwohl Herr Doktor gerade in der Sonnenliege am Ballermann liegt. Jaja, jetzt werden einige sagen, der hat ja auch diesen komischen Hypo-wieauchimmer-Eid geleistet, aber er trägt ja kein Schild um den Hals "Ich bin Arzt". Keiner weiß es, also könnte ihn auch niemand verklagen. Wenn keiner weiß, dass er Arzt ist, könnte er den Patienten auch einfach herzanfallen lassen.
Farin Urlaub (der Blonde von den Ärzten) ist im Urlaub ja auch nicht Jan Ulrich Max Vetter, denn den kennt ja wohl kaum jemand.
Diese Dienstwagen-Affäre füllt nur kurz vor der Wahl das diesjährige Sommerloch.

Sonntag, 26. Juli 2009

Als Geschenk verpackt?

Gestern ist es mir wieder passiert. Ich war zu einer Festivität eingeladen und wollte dem Gastgeber etwas schenken. Ich habe dann ein Buch gekauft. Wie ich finde, das so ziemlich einfallsloseste Geschenk, das es gibt. Glücklicherweise liest die beschenkte Person, also ist man da mit einem Buch an sich schon auf der richtigen Seite.
Nun ist es mir also wieder passiert, ich stehe an der Kasse und die freundliche Verkäuferin, die mir das Buch aus der Hand nahm, fragte mich, ob ich es als Geschenk verpackt haben möchte. Woher hat sie gewusst, dass ich es verschenken will? Es stand jetzt nicht "Geschenk" oder so drauf, auch gehörte es nicht zu den klassischen Geschenkbänden (Marke "Sonnige Gedanken"), die man im Buchhandel so findet. Werden die meisten Bücher doch nicht gelesen, sondern nur verschenkt? Ich habe auch schon ein Buch für mich selbst gekauft, das ich dann auch tatsächlich selbst gelesen habe Der Kunde, der vor mir an der Reihe war, antwortete übrigens auf die Frage:"Ne, vorher lese ich es selbst!"

Mittwoch, 27. Mai 2009

Mein Unwort des Monats

Seit geraumer Zeit geistert immer mal wieder ein Begriff durch Zeitungen und das Universitätsleben. Als Schüler und Student ist man an Bewertungen gewöhnt. Allerdings betrifft dies nur die Leistungen in den verschiedenen Fächern. Die so genannten Kopfnoten (Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit / Sorgfalt, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Konfliktverhalten, Kooperationsfähigkeit) sind (leider) nur eine Randerscheinung.
An der Universität werden diese Kopfnoten überflüssig, da man sich ja in der Erwachsenenbildung befindet. Allerdings wird die so genannte Evaluation bei den Dozenten durchgeführt. Dozenten haben eine ähnliche Funktion wie Lehrer, allerdings haben sie den „Beruf“ nie gelernt, sondern mussten sich in Lehren selbst unterrichten. Diese Evaluation soll die Lehre verbessern, ob dies so geschieht, bleibt noch abzuwarten.
Nun sind ja Hochschuldozenten so eine Art Chef, man hat Respekt und sie können einem das Leben schwer machen ;-) Jedenfalls haben sie Macht über die „kleinen“ Leute.
Sicher haben Chefs in Seminaren gehört, wie man Mitarbeiter führt, was man ihnen mitteilen sollte und was der Mitarbeiter nicht wissen muss/soll. (Wie muss ich mit ihm sprechen, wie kann ich sie motivieren, kann ich eigene Fehler vor den Mitarbeitern zugeben, kenne ich Hobbys meiner Mitarbeiter, wie fördere ich die Stärken meiner Mitarbeiter…) Aber manchmal reicht hören halt nicht aus, manche Chefs können das genauso wenig umsetzen, wie Mitarbeiter ihr Wissen.
Studenten dürfen Dozenten evaluieren, wie wäre es wenn Mitarbeiter ihre Chefs evaluieren? Fühle ich mich als Mitarbeiter motiviert, ist er selbst motiviert, kann sich mein Chef diplomatisch ausdrücken, bleibt er ruhig und gelassen, ist er selbstsicher, hilfsbereit, kritikfähig, einfühlsam, durchsetzungsfähig?

Samstag, 23. Mai 2009

Wir werden wie Gold sein!

Stadtfeste sind doch immer wieder was Feines. Da kann man mal Bands sehen, die man sich nie für Geld angehört hätte, aber am Ende manchmal sagt: „man, war doch nicht so schlecht.“

So erging es mir bei der etwas exzentrischen Sängerin der Band „Klee“. Sie wirkt schon etwas durchgeknallt, ein bisschen wie Waldorfkindergarten und „Ganz schön feist“-Gänseblümchen-Esoterik. Trotzdem: Die Musik war nicht schlecht (naja, aber leider die Qualität meiner Handykamera, tut mir leid!!!):